Wichtig ist, sich nicht wegen der Sehbehinderung zurückzuziehen. Das führt zu Verzweiflung und schaft Depressionen. Sondern durch Erfahrungsaustausch mit Betroffenen Mut und Lebensfreude zu schöpfen. Und dann mit der Unterstützung von Angehörigen und Fachleuten die vorhandenen Fähigkeiten zu aktivieren.
Auch Sehbehinderte und Blinde lieben unterschiedliche Hobbys:Wandern, Schwimmen und Tandemfahren, Karten- oder Brettspiele, Kegeln und die Musik bereiten besonders in der Gemeinschaft mit "Sehenden" sehr viel Freude. |
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Durch ein so genanntes Orientierungs- und Mobilitätstraining können viele lernen, zu Hause oder im Straßenverkehr selbständig zurecht zu kommen. So wird es (wieder) möglich, ohne fremde Hilfe Einkäufe zu erledigen, Freunde und Bekannte zu besuchen oder den Weg zum Arbeitsplatz zu bewältigen. Die Orientierungs- und Mobilitätstrainer - zum Beispiel die Trainer des Blinden- und Sehbehindertenverbands Nordrhein - kommen für die Schulungsmaßnahmen an Ihren Heimatort.
Mit den richtigen Hilfsmitteln und gegebenenfalls durch ein Training in den speziellen lebenspraktischen Fertigkeiten für Blinde und Sehbehinderte ist es auch möglich, den Haushalt zu führen, die eingehende Post oder ein Buch zu lesen bzw. zu scannen und anzuhören.
Die Punktschrift ermöglicht nicht nur Notizen oder Adressen aufzuschreiben, spezielle Zeitschriften und Bücher zu lesen, sondern auch viele Gegenstände und Geräte zu beschriften und dadurch zu unterscheiden.
Der Blinden- und Sehbehindertenverein Düren e. V. unterstützt seine Mitglieder bei der Antragstellung für Schulungen und Hilfsmittel. Nehmen Sie bei Bedarf bitte Kontakt mit uns auf.
Darüber hinaus können die Mitglieder unseres Vereins bei allen juristischen Fragen rund um die Sehbehinderung die Rechtsberatung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands e. V. (DBSV) in Anspruch nehmen.
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